
Gestern fuhr ich mit ziemlich gemischten Gefühlen zur Ärztin. Um es kurz zu machen, ich muss in ca. 6 Wochen nochmal opiertert werden. Es sei zwar noch kein Krebs, aber die Zellveränderungen sind so gravierend das eine OP notwendig ist. Diese Zellveränderung kann schnell zum Krebs werden. Eigentlich habe ich Glück im Unglück wenn man so will. Man könnte zwar nochmal eine Konisation vornehmen, aber da bei der letzen herauskam das die Zellen bis zum Schnittrand nicht in Ordnung waren, wäre das wohl eher sinnlos. Denn ob man dann alles erwischt ist fraglich, Man muss damit rechnen das die gesamte GBM betroffen ist. Also wird nun alles entfernt. Begeistert bin ich nicht.
So, was kommt als nächstes?


Am Telefon mit meiner Ma:
Ma:”Ich wollte ja am liebsten noch vor Ostern meine Blumen auf dem Campingplatz einbuddeln”
Ich:”Bei dem Schnee würde ich damit wohl noch warten”
Ma:”Naja, dieses Wochenende komm ich sowieso nicht hin und die anderen beiden sieht es auch schlecht aus, aber vielleicht können wir ja da mal zusammen hin und das machen”
Ich:” Ich muss erstmal abwarten was “Die” am Dienstag sagen, ob ich nun Krebs habe oder nicht und wie da nun was dann weitergeht, weil wenn ich Krebs habe werd ich sicher noch mal operiert und wann das dann ist weiss ich noch nicht”
Ma:”Dann lass das aber so schnell wie möglich machen, dann bist vor Ostern damit durch und wir können hin und die Blumen machen”
Ich:”Ja, Mutti nur muss ich dennoch doch erstmal hören was nun los ist, ich kann mir das ja nicht aussuchen wann was ggf. gemacht wird”
Ma:”Ja dann habe ICH eben Pech gehabt”
Ich:”Na und ich erstmal…”


…habe ich die OP Heute. Nun noch eine Woche warten bis ich das Ergebnis erfahre.


Schon als ich aufgerufen wurde und die Sprechstundenhilfe ansah als ich an ihr vorbeiging, wusste ich das das was die Ärztin mir sagen würde nicht so toll sein würde. Auch wenn ich es schon ahnte wurd mir komisch. Als wir noch ein paar Minuten vor dem Sprechzimmer warten mussten und wir dann reingebeten wurden und die Ärztin fragte ob ich mir gleich Verstärkung mitgebracht hätte, naja…
Wir setzen uns und sie begann mit den Worten “Ich muss ihnen leider sagen, das der Test auffällig war” Sie erklärte mir die verschiedenen Stufen des sog. PAP Testes.
Aufgrund des Briefes am Samstag hatte ich schon gegoogelt und wusste schon ungefähr was diese Stufen besagen. Sie nannte mir auch das Testergebnis. Super, ich weiss nicht wer blasser war, ich oder der Wolf. Sie malte mir eine nette Skizze und erklärte was nun gemacht werden würde. Danach schickte sie mich in ein anderes Zimmer zu einem anderen Doc der mich nochmal untersuchte. Dieser rief noch eine andere Ärztin dazu. Beide besahen sich die “Bescherung” nun durch das Mikroskop an. Ich hörte wie er was von Gewebeveränderungen sagte und die Ärztin zustimmte. Die Sprechstundenhilfe stand die ganze Zeit bei mir, die war echt nett.
Tja, nein, nicht lustig, wirklich nicht. Es wird nun eine sog. Konisation vorgenommen. Dann wird man weitersehen. Wieder etliche Termine, Vollnarkose und rumgeschnippel an mir. Hab ja sonst nix zu tun.
So isses nun. Wie es mir damit geht kann ich gerade noch gar nicht sagen.


Mit was bitte darf ich denn nun wieder rechnen?


Heute waren wir mal wieder Fotos machen. Immerhin gab es noch mehr Schnee. Leider schien die Sonne nicht, der Himmel war grau.

“Schöööööööön”

“Bin doch ein bisschen schüchtern”

“Ich würd mich ja setzen, aber es ist so kalt”

Plätscherbach

Impression

Schneelandschaft

“Wirfst Du den Schneeball nun oder nicht?”

“kommt ihr?”

Verbotener Teich, hat uns aber damals trotzdem nicht gestört, gell Wakanda?

Da ist es im Sommer nämlich toll.

“Ich guck mal ob es in Australien auch so kalt ist”

“Bin ich bald da?”

Da gehts nach Hause
