Samstag, 22. November 2008, 08:56
…liegt nun hier seit letzter Nacht und er stimmt mich irgendwie traurig. Bisher mochte ich den ersten Schnee…Laica auch. Sie sprang darin rum, tobte, rannte, er war irgendwie ihr “Element”, klar damals als sie geboren wurde und die ersten Wochen ihres Lebens erlebte lag auch Schnee, sie erlebte ihn zusammen mit ihren Geschwistern und Eltern…*seufz*
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Dienstag, 4. November 2008, 18:28
…wissen es einige. Wenn wir spazieren gingen, trafen wir die anderen Hundebesitzer. Natürlich kennt man sich, redete, Hundi bellte…ging weiter. Nun aber kommen die Fragen “Oh, heute ohne Hund?”…man schluckt, reisst sich zusammen, nickt und sagt dann das man ohne Hundi ist weil sie nicht mehr da ist. Die Blicke reichen von erstaunt bis sogar entsetzt. Einer der Hunde die wir so treffen ist ein riesiger Schäferhund und immer wenn er uns sah, rannte er in einem Tempo auf uns zu, das ich jedesmal dachte er rennt mich um, aber gekonnt stoppte er und interessierte sich nur für unser Hundi…neulich Abend auch, das gleiche Spiel, er rannte auf uns zu…stoppte…suchte verwirrt…mir stiegen die Tränen hoch, gut das es schon fast dunkel war. Er suchte noch eine Weile…mann das war blöd, wirklich. Herrchen und Frauchen vom Schäferhund wurden “aufgeklärt”, wir unterhielten uns und gingen weiter. So geht das die letzen Tage immer wenn wir jemanden treffen den wir vom Gassigehen her kennen. Die Lücke die sie hinterliess ist deutlich, überall zu jeder Zeit und sogar bei anderen. Sie war bekannt durch ihr Bellen, ihrem lieben aber lauten Wesen.
Diese Stille die nun da ist, ist seltsam…komisch…ungewohnt. Ich hoffe das das bald nachlässt, das der Schmerz weniger wird, das man wieder normaler leben kann, nicht dauernd an sie denken muss und das ich nicht immer wieder erklären muss….*seufz*
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Samstag, 1. November 2008, 22:05
…haben wir unsere Kleine beerdigt. Sie hat ihren Weg nun geschafft. Sie fehlt uns, überall, die Wohnung scheint so leer ohne sie.
Achmann….*seufz*
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Donnerstag, 30. Oktober 2008, 11:49
…über die Regenbogenbrücke. Heute morgen ist unsere kleine Laica ins Licht gegangen. Der Abschied war so unendlich schwer und doch war es das beste.
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Mein Baby,
Ich vermisse Dich so schrecklich. Du warst eine so liebe Maus. Ich sah wie Du geboren wurdest, wie Du aufgewachsen bist und gelebt hast und heute schloss sich der Kreis indem ich Dich bis zum Ende begleitete. Ich werde Dich nie vergessen, meine kleine Motte, meine Mausi, meine Dicke, mein Babylein, Du hattest so viele Kosenamen und auf jeden hörtest Du. Immer freutest Du Dich wenn wir Auto fahren wollten, oder wir riefen “ausgehen!” dann standest Du freudig und umherspringend da und konntest es nicht abwarten das es losging.
Am liebsten hast Du unter der Bettdecke geschlafen. Du hast es geliebt alles und jeden anzukläffen und dabei zu wedeln. Und wenn es was schönes zu futtern gab warst Du die erste die da war. Du warst immer ein fröhlicher Hund, hast Dich über alles gefreut.
Ich könnte noch so viele Dinge aufzählen, aber Du weisst sie ja am besten.
14 wunderschöne Jahre hast Du mich und teilweise auch den Wolf begleitet. Dafür danke ich Dir sehr. Ich hoffe dort wo Du nun bist, geht es Dir wieder gut. Kein Kranksein, kein Leiden.
Leb wohl mein Babylein. Ich werde Dich nie vergessen.
Deine “Mama”
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Mich zerreisst es innerlich und ich heule mir die Augen aus dem Kopf.
Der Gang zum Tierarzt war so schwer, das einschläfern tat weh. Sie sah mich an, hilflos, leidend, bittend und ich wusste es ist der richtige Zeitpunkt sie gehen zu lassen. Der gestrige Tag und die letzte Nacht waren nicht schön. Immer wieder musste sie sich erbrechen und zitterte wie Espenlaub. Leider war unser Doc erst heute zu erreichen, sonst wären wir gestern schon mit ihr zu ihm.
Er war sehr lieb zu uns und schickte alle bis auf eine Assistentin hinaus. Sie blieb bei uns und..sie weinte mit uns. Das rührte mich sehr. Ich weiss auch das unsere Kleine sehr beliebt war bei dem Team, und jeder hat sich in der Zeit wo sie Krank war und auch dableiben musste lieb um sie gekümmert. Dafür bin ich sehr dankbar.
Nun müssen wir noch einen Platz für die letzte Ruhe finden, eine letzte Autofahrt die sie immer so gern mochte, dann hat sie ihren Weg geschafft.
Zu gross ist mein Schmerz als das ich ausführlicher schreiben könnte.
Mein Wolf hat allerdings noch ein wenig geblogt.
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