Verweilen - Spüren - ein zu Hause in sich selbst finden

Die meisten Bilder die wir von uns selbst haben, sind auf einer Ebene entstanden, die sehr stark von Außen beeinflusst wird. Ein grosser Teil unserer Aufmerksamkeit ist nach Außen gerichtet und dort orientieren wir uns auch. Dies bedeutet aber auch, nicht in Kontakt mit sich selber zu sein. Den eigenen Körper wahrnehmen und zu spüren ist für sehr viele Menschen nicht einfach. Mit verschiedenen Körperübungen unterstütze ich dich, um dem eigenen Körper und die Vielfalt des Spürens wieder zu erleben. Die Gefühle außerhalb der Verstandesebene auf einer anderen inneren Ebene wieder fühlen. Auch das Verweilen und da bleiben stellt für viele eine Herausforderung da. Atemtechniken und Meditation helfen innere Ruhe zu spüren und tiefe Erfahrungen zu machen.

MEDITATION

zusammen online

Das Ziel des achtsamen Bewusstseins ist das Verständnis, das von Wahnvorstellungen und Begierden befreit. In Pali wird ein solches Verständnis als Vipassana ("durchdringendes Sehen") bezeichnet, und unter diesem Namen wird die traditionelle Praxis des achtsamen Gewahrseins heute im Westen häufig präsentiert. Vipassana wird oft mit "Einsicht" übersetzt, und es werden Kurse zur "Einsichtsmeditation" angeboten.
Diese Verwendung hat zu einiger Verwirrung geführt. Sie hat zu dem Eindruck geführt, dass einige Buddhisten Vipassana praktizieren, während andere (wie etwa Zen-Praktizierende oder Anhänger des tibetischen Buddhismus) dies nicht tun. Tatsächlich ist Vipassana für alle Formen der buddhistischen Meditationspraxis von zentraler Bedeutung. Das unverwechselbare Ziel jeder buddhistischen kontemplativen Tradition ist ein Zustand, in dem innere Ruhe (Samatha) mit Einsicht (Vipassana) vereint ist. Im Laufe der Jahrhunderte hat jede Tradition ihre eigenen Methoden entwickelt, um diesen Zustand zu verwirklichen. Und es sind diese Methoden, in denen sich die Traditionen unterscheiden, nicht in ihrem Endziel der vereinten Ruhe und Einsicht.